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Die Emigranten warten auf die Einschiffung am Kai

haben die 44 Millionen Auswanderer in der Zeit von 1821 bis 1914 bestimmt nicht gesagt, als sie vielleicht unter Tränen aber mit viel Hoffnung nach Nord- oder Südamerika aus Deutschland, Polen oder Rumänien ausgewandert sind. Ihre Lebens- geschichten, Schicksale und Hoffnungen werden auf detaillierter Weise im Deutschen Auswandererhaus dargeboten. Ich muss gestehen, dass ich selten in einem Museum so plastisch und intensiv in die Vergangenheit eingetaucht wurde.

Hunderte von Namen und Schicksale sind hier Dokumentiert

Mit so viel Liebe zum Detail haben die Macher des Museums die einzelnen Wege der Auswanderung nachgezogen. Angefangen von der Einschiffung in Bremerhaven am Kai, über das Leben an Bord während der Überfahrt bis hin zu den zum Teil unangenehmen Fragen der Einwanderungsbeamten in Ellis Island in New York wurde alles plastisch und zum Teil mit lebensgrossen Puppen dargestellt. Die Motive der Auswanderer, das politische und wirtschaftliche Umfeld werden darüber hinaus ebenso nicht unterdrückt. Das war mit das beste Museum, das ich jemals besucht hatte.

Die Gitterzellen in denen die Einwanderer auf die Befragung warteten

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Datum: Dienstag, 7. September 2010 20:00
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