Es wird Zeit

Logo der Bewegung Occupy Frankfurt

„Am 15. Oktober werden Menschen aus der ganzen Welt auf die Straßen und Plätze gehen. Von Amerika bis Asien, von Afrika bis Europa protestieren die Menschen, um ihre Rechte einzufordern und wahre Demokratie zu fordern. Es ist Zeit, dass wir uns alle einem globalen, gewaltfreien Protest anschließen!

Die herrschenden Mächte arbeiten zum Vorteil einiger Weniger und sie ignorieren den Willen der über­wiegenden Mehrheit. Diese untragbare Situation muss ein Ende haben.

Vereinigt in einer Stimme werden wir den Politikern und der Finanzelite, der sie dienen, unmissverständlich sagen: Wir sind keine „Waren“ in den Händen von Politikern und Bänkern. Es ist an uns, den Bürgern, über unsere Zukunft zu entscheiden. Wir wollen uns selbst regieren! Am 15. Oktober werden wir uns auf der Straße treffen, um den weltweiten Wandel, den wir wollen, zu beginnen. Wir werden friedlich demonstrieren, reden und organisieren, bis wir es geschafft haben.

„Es ist Zeit, uns zu vereinen. Es ist Zeit, dass sie uns zuhören! Menschen der Welt, mobilisiert euch!“

Mit diesem Aufruf versucht die Bewegung Occupy Frankfurt, die sich in einer Linie mit der Bewegung Occupy Wallstreet sieht, mehr Gerechtigkeit, Demokratie und vor allem eine Regulierung der Finanzmärkte, insbesondere des Verbots aller spekulativen Geschäfte mit Nahrung, Gesundheit und Energie zu erreichen. Die Demonstrationen von “Occupy Wallstreet” bringen in den USA protestierende Menschen auf die Straße, und es gibt starke Anzeichen dafür, dass sich die Bewegung auf die restliche Welt ausdehnen könnte. Der Kampfruf lautet “We are the 99″ – die 99 Prozent, deren Leben von dem einen Prozent der Menschen bestimmt wird, die über die Ressourcen des Landes verfügen.

Ich sympathisiere stark mit diesen Zielen, da ich den Eindruck habe, dass sich unsere Gesellschaft und die derzeitige politische Entwicklung in einer gefährlichen Schieflage zu Ungunsten der Mehrheit der Bevölkerung befindet.

Ich denke, wir müssen wieder zu nachhaltigem Wirtschaften in der real Wirtschaft kommen und die offenbar übermächtige Finanzindustrie stärker regulieren. Geschäfte zur Gewinnmaximierung mit oder über Derivaten oder Swaps schaden vielen und nutzen wenigen. Ich werde die Bewegung vorerst mit Wohlwollen beobachten und hoffen, dass sich daraus eine neue, bessere und gerechtere politische Kultur oder Wirtschaftsordnung entwickelt.

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Datum: Freitag, 14. Oktober 2011 22:00
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2 Kommentare

  1. 1

    Dann sehen wir uns um 12 am Rathenauplatz – oder?

  2. 2

    Das kann schon sein… Wenn ich auch eher darüber nachdenke es erst einmal von außen zu beobachten, allerdings am Ort des Geschehens…